Der Pressbolzen schafft den Werkstoffübergang von Aluminium auf Kupfer innerhalb des Verbinders: Das Presssrohr aus E-Al nimmt den Aluminiumleiter auf, der angesetzte Kupferbolzen bildet den Anschluss. Damit entsteht die Kontaktstelle nicht zwischen Al und Cu an einer Schraubverbindung, sondern werkseitig kontrolliert im Bauteil selbst.
Nutzen
- Rohrabmessungen nach DIN 46267 Teil 1 und 2, dadurch eindeutige Zuordnung von Pressform und Presswerkzeug.
- Anschluss als Cu-Bolzen aus Kupfer gemäß EN 13600 — die Gegenseite wird ganz normal auf Kupfer verschraubt.
- Kennziffer aufgebracht: Werkzeug- und Einsatzzuordnung lässt sich am Bauteil ablesen.
- Pressmarkierungen kennzeichnen Lage und Anzahl der Pressungen, was das richtige Verpressen absichert.
- Freigegeben für Al-Kabel nach DIN 48201 Teil 5 und Aluminiumseile nach DIN EN 50182 einschließlich Al/St-Seilen.
Anwendung
Der Bolzen wird in Freileitungs- und Kabelanlagen der Spannungsreihe 12/20 kV eingesetzt, wenn ein Aluminiumleiter auf einen Bolzenanschluss geführt werden soll — an Abspannungen, Trafoanschlüssen und in Übergabestationen. Die Aufnahme ist für rund- und sektorförmige Leiter ausgelegt, die präzise Endenbearbeitung erleichtert das Einführen. Bürsten Sie den Aluminiumleiter unmittelbar vor dem Einschieben, damit die Oxidschicht aufbricht, und verpressen Sie zügig entlang der aufgebrachten Markierungen. Die Verbindung ist nicht für zugfeste Ausführung freigegeben; die Zugkräfte müssen über eine Abspannung aufgenommen werden. Für Aldrey-Seile ist der Bolzen nicht vorgesehen. Prüfen Sie bei der Auswahl Querschnitt und Leiteraufbau gemeinsam, denn die Zuordnung unterscheidet sich zwischen mehrdrähtigen und eindrähtigen Aluminiumleitern.
Lieferumfang
Geliefert im Karton. Querschnitt, Ausführung mit oder ohne Ölstopp sowie die Stückzahl je Packung richten sich nach der gewählten Variante und stehen in den Varianten-Details.






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